Kernkompetenz: – Hinweise zum Konzepttool – Navigationspunkt: [Kernkompetenz]

innovatools - konzepttool kernkompetenzen identifizieren

Beschreibe was Dich oder Dein Team besonders dazu befähigt diese Produkte oder Dienstleistungen anzubieten oder herzustellen.

Die Identifikation der Kernkompetenzen.

Kernkompetenzen kann man nicht so einfach systematisch herbeiführen. Wenn man sie kennt, könne sie allerdings systematisch genutzt und ausgebaut werden.

Mögliche Wege zur Identifikation sind die folgenden Fragen:

  • Nutzernutzen: Kann auf Basis der Kernkompetenz(en) nachhaltige Mehrwerte für die Nutzer erbracht werden?
  • Imitationsschutz: Beherrscht das Unternehmen die Kernkompetenz exklusiv, oder kann sie vom Wettbewerber leicht imitiert werden?
  • Differenzierung: Führt die Kernfähigkeit zu nachhaltigen Vorteilen für das Unternehmen, die Partner und der Gesellschaft?
  •  Diversifikation: Erschließen die Kernfähigkeiten Zugang zu neuen Märkten?

Mache Dir eine Liste mit Positiv- und Negativfaktoren. (Nutze Abstufungen, um den einzelnen Faktoren unterschiedliches Gewicht zu geben).

Fragen zu Kompetenzen (Basics).

Teamverhalten:
  • Kann der Erfolg des Teams als eigene Interessen erkannt werden?
  • Werden die Stärken der Teammitglieder erkannt und auch dafür sorge getragen, dass jeder zum Erfolg beitragen kann?
  • Werden unterschwellige Spannungen & Konflikte frühzeitig und leicht erkannt und konstruktiv aufgelöst?
  • Wird für gute Stimmung im Team gesorgt und erkannt, dass der Weg bereits das Ziel ist?
Strategischen Denkvermögen:
  • Befähigung win, win, win in den Methoden der Wettbewerb- Kunden- und Marktanalyse zu erfassen und zu artikulieren?
  • Wie ist die Befähigung, strategische und operative Ziele festzulegen und umzusetzen?
  • Können Strategien, die umsetzbar, kosteneffizient, zielführend, und auf messbare Ergebnisse ausgerichtet sind gut formuliert werden?
Ergebnissorientiertes Verhalten:
  • Werden leicht Mittel und Wege gefunden, um Abweichungen von Zielen rechtzeitig und angemessen zu reagieren?
  • Werden klare Ziele und Termine für erwartbare Ergebnisse gesetzt?
  • Werden Fehler, Versagen oder sonstige persönliche Krisen nicht als Grund zugelassen, um Ergebnisse zu untergraben.
Konfliktverhalten:
  • Werden Symptome für Konflikte, wie Zynismus, Feindseligkeit, Desinteresse, Sturheit frühzeitig und leicht erkannt?
  • Gibt es Fluchtverhalten oder Desinteresse?
  • Gibt es Befähigungen, sich leicht in die Gefühls- bzw. Gedankenwelt unterschiedlichster Konfliktparteien zu versetzen?
  • Kann der emotionale & der sachliche Aspekt eines Konflikts leicht gelöst werden?
Planungs- bzw. Organisationsverhalten:
  • Prozesse und Strukturen können leicht zielführend entwickelt oder verbessert werden?
  • Kannst Du, Aufgaben leicht in sinnvolle kleinere Teilaufgaben untergliedern?
  • Kannst Du Probleme und Risiken berücksichtigen, miteinbeziehen bzw. bist Du gut darauf vorbereitet?
  • Können leicht zweckmäßige Meilensteine, Ergebnis- bzw. Fortschrittskontrollen definiert werden?
Weitere hilfreiche Eigenschaften:
  • Risikobereitschaft?
  • Analytisches Denkvermögen?
  • Konzentration aufs Wesentliche?
  • Mündliche Kommunikation?
  • Problemlösungsdenke?
  • Entscheidungsvermögen?

Dieser Beitrag ist ein Beitrag einer Reihe von Beiträgen, die unser Konzepttool begleiten und sind unter dem Begriff Konzepttool als Schlagwort zusammengefasst.

Leitbild-Ziel: – Hinweise und Hilfe zum Konzepttool – Navigationspunkt: [Leitbild-Ziel]

innovatools Konzepttool Leitbild-Ziel

Beschreibe hier das Bild, wie und wo Du Deine Unternehmung in 2 bis 5 Jahren siehst.

In diesem und dem nächsten Punkt „Weg“ kristallisiert sich die Motivation heraus also der innere Beweggrund Deiner Unternehmung. Deshalb ist es an dieser Stelle erst einmal wichtig, dass Du ein möglichst klares Bild von Dir und Deiner Unternehmungen in 2 oder 5 Jahren erzeugst.

Wenn es Dir jetzt so vorkommt, als ob Du vor einer schwarzen Wand oder Nebelwand stehst, komme immer wieder zu diesem Punkt hier zurück und passe das Bild entsprechen Deiner geänderten Wahrnehmung an. Dieses Framework ist extra modular aufgebaut, sodass Du Deinen Gedanken freien Lauf lassen kannst und diese immer wieder umgeformt werden können, bis diese die richtige Reife haben und Du das Gefühl hast – jetzt passt es.

Für ein besseres Verständnis hier 3 Beispiele für unterschiedliche Beweggründe, Motive, bzw. Leitbilder:

  • Eine Person, die fußend auf „neuen“ Ideen, einen Konzern gründen möchte und hierdurch vielen Menschen Erleichterung oder „die“ Lösung ihrer Probleme bringen möchte. Der Weg und die hierfür zu ergreifenden Maßnahmen sind von größerer Tragweite und müssen auch weitläufiger und entsprechend umfangreicher analysiert und konzeptioniert werden.
  • Eine Person, die in die Arbeitslosigkeit geraten ist, wird lediglich die Hauptmotivation haben, mit diesen Ideen seinen Zustand von Abhängigkeiten etc. zu beenden. Dementsprechend wird das Leitbild ein gesichertes Auskommen oder angemessener Wohlstand etc. sein.
  • Eine Person, die einfach nur möglichst viel Geld „verdienen“ möchte. Das ist eigentlich ein verschleierter beweggrund, weil hier in diesem Fall das Geld quasi lediglich als Platzhalter fungiert für den Beweggrund, der dahinter steht.

Anhand dieser 3 Beispiele, soll verdeutlicht werden, dass mit der Ausgangslage und den daraus entstehenden (Geschäfts) Ideen, sehr unterschiedliche Ziele und daraus resultierend auch unterschiedliche Wege hervorgebracht werden können, o. müssen.

Es geht hier also darum, was man beabsichtigt aus den Ideen zu machen. Was man „real“ daraus machen kann und dann auch macht wird sich später herauskristallisieren.

Kolumbus beabsichtigte den Seeweg nach Indien finden und hat Amerika entdeckt. Nichtsdestotrotz hat aber sein Ziel bzw. sein Leitbild den Aufwand bestimmt.

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Die Idee – Hinweise zum Konzepttool – Navigationspunkt: [Die Idee]

Die Idee - Hinweise zum Konzepttool - Navigationspunkt: Die Idee

Der Wind hat es in seinem Bauche getragen…

(Auszug aus Tabula Smaragdina – Hermes Trismegistos)

Heureka ich habs gefunden:

Heureka ist altgriechisch und heißt Ich habe „es“ gefunden, was vor allem im Zusammenhang mit Archimedes überliefert und bekannt ist.

Der Ausruf ist nach einer überlieferten Anekdote berühmt geworden, der zufolge Archimedes unbekleidet und laut Heureka! rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte. Seitdem wird Heureka als freudiger Ausruf nach gelungener Lösung einer schweren (meist geistigen) Aufgabe verwendet und steht auch als Synonym für eine plötzliche Erkenntnis den „Geistesblitz“.

Nachdem Du Dich ausgiebig mit der Ausgangssituation befasst hast, sollte die problemlösende Idee niedergeschrieben werden. Wäge dabei auch pro und kontra ab.
Wenn Du in dem Kapitel „Die Ausgangssituation“, einen Unterschied zwischen Univac und IBM erkannt hast, wirst Du jetzt auch recht gut erkennen, was die passende „zündende Idee“ zu der von Dir beschriebenen Ausgangssituation ist.

Absatzplanung: – Hinweise zum Konzepttool – Navigationspunkt: [Absatzplanung]

innovatools Konzepttool - Absatzplanung orakeln

Absatzplanung = „defacto“ gut begründetes Wunschdenken oder auch reines Wunschdenken.

Aus diesem Grund:

Bring möglichst genau in Erfahrung, in welchen Zeiträumen Produkt A oder Dienstleistung B wie oft verkauft/vermittelt werden kann. Begründe es möglichst fundiert!

Die Gefahren liegen hierbei sowohl in der Über- als auch Unterschätzung. Diese resultiert, zusammenfassend und vereinfacht gesagt, aus der zu ungenauen Kenntniss deiner Zielgruppe, somit auch des Marktes und den Gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Zusammenhängen. Aber dazu kommen wir später noch.

Um also möglichst genaue Zahlen (Fakten) zu bekommen solltest Du folgende Analysen gemacht haben:

  • Deinen Markt
  • Bedürfnisse deiner Kunden
  • Dein eigenes Unternehmen
  • Deine Wettbewerber

Konfrontiere bzw. bette diese unternehmensbezogenen Analysen, je nach deinen Zielvorstellungen, in folgende Gegebenheiten.

  • Gesellschaft
  • Kultur
  • Staat
  • Recht
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Technologie
  • Ökologie

Mache dir Bewertungslisten mittels derer Du entsprechende Gewichtungen vornehmen kannst.

Du wirst schnell herausfinden, dass es sich hierbei eigentlich um eine „never ending Story“ handelt.

Ausgangssituation: – Hinweise zum Konzepttool – Navigationspunkt: [Ausgangssituation]

innovatools Konzepttool Ausganssituation

Beschreibe hier die Ausgangs-Situation:

Es kann eine Kombination oder auch nur ein Einzelner aus den folgenden Punkten sein:

  • Problem
  • Misslage
  • ständige Belastung
  • strittiger Punkt
  • schwer lösbare Aufgabe
  • Engpaß
  • Handikap
  • ständiger Kraftaufwand
  • eine Beschränkung
  • Barrieren

Je besser es Dir gelingt diesen Zustand bzw. die Ausgangssituation zu erfassen und auch entsprechend mit soliden Recherchen zu untermauern um so zuverlässiger wird der Gesamtplan der Unternehmung. Verlasse dich also nicht auf grobe Schätzungen sondern analysiere möglichst genau und umfassend.

Wie erkennt man überhaupt Probleme?

Sehe den Gorilla!

(leicht geänderter Auszug aus den Buch The Art of Start – Kapitel „Die Kunst des Regenmachens“ von Guy Kawasaky)

„Daniel J. Simons von der Universität von Illinois und Christopher E.Chabris von der Harvard-Universität haben ein Experiment durchgeführt, in dem sie Studenten baten, zwei Teams zu beobachten, deren Spieler Basketbälle warfen. Die Studenten sollten zählen, wie oft ein Team den Ball zu den eigenen Teammitgliedern warf. Im Video betrat nach 35 Sekunden ein als Gorilla verkleideter Schauspieler den Raum, trommelte sich auf die Brust, und blieb für weitere neun Sekunden im Raum.“

50 % der Studenten haben den Gorilla nicht bemerkt!

Hier das Video zur Demonstration der selektiven Wahrnehmung: http://youtu.be/IGQmdoK_ZfY

„Du musst sozusagen die »Gorilla-Märkte im Nebel« sehen!“
Guy Kawasaky

Die Risiken an dieser Stelle:

  • Die Problembetrachtung ist zu kurzsichtig oder zu oberflächlich.
  • Neue Verfahren oder Technologien werden nicht beachtet.
  • Nicht genügend Informiert über bereits bestehende Lösungen im Anbietermarkt (andere haben den Gorilla schon gesehen und Lösungen gefunden die bereits genutzt werden).
  • Falsche Prognosen (es gibt zwar einen natürlichen Bedarf aber den Markt gibt es noch nicht).
  • Falsch eingeschätzte Marktgrößen
  • Übersehen von einschränkenden Gesetzgebungen (Gesetze verhindern eine Problemlösung).
  • Zu ungenaue Schätzungen
  • Zu mangelhafte Informationen
  • Zu oberflächliche Analysen
  • Und natürlich: die Ausgangssituation erst garnicht auf dem Schirm zu haben (Den Gorilla übersehen 50%, wie wir ja oben bereits erfahren haben).

Ein Leben, ohne zu wissen, wie man Feuer macht, oder die Erfindung des Rades ist heute fast nicht mehr vorstellbar.

Hier nocheinmal ein paar „worst case Szenarien“:

  • Man hat Ideen für Probleme hat die schon längst besser gelöst sind.
  • Jahrelang wird sich mit misslichen Lagen abgefunden, weil man diese einfach nicht erkennt oder sich dessen nicht genügend annimmt.
  • Das man sich wegen nicht zutreffenden Prämissen vergallopiert („vertan, vertan“ sprach der Igel und kletterte frustiert von der Schuhbürste).

Wenn Du das „untrügliche“ Gefühl hast, dass die Ausgangssituation „verständlich“ umrissen ist, dann ist es an der Zeit deine Idee für die Lösung zu beschreiben.

Du kannst natürlich auch die Idee zuerst beschreiben und im Konzeptool immer wieder deine Texte  überarbeiten bzw. verfeinern. Du musst dich auch nicht sklavisch an die Reihenfolge halten um zum Ziel zu kommen. Das Konzepttool ist extra „loose“ angeordnet. Es hat aber auch lineare Faktoren (Dokumentansicht). Somit wird das Konzepttool der Form eines Kopfes (rund) gerecht um später, wenn alles nötige zusammengetragen ist, oder auch zwischendurch, einen Strich (Donkumentansicht) darunter zu machen um es Dein Werk linear zu be-trachten.