Beschreibe hier die Ausgangs-Situation:

Es kann eine Kombination oder auch nur ein Einzelner aus den folgenden Punkten sein:

  • Problem
  • Misslage
  • ständige Belastung
  • strittiger Punkt
  • schwer lösbare Aufgabe
  • Engpaß
  • Handikap
  • ständiger Kraftaufwand
  • eine Beschränkung
  • Barrieren

Je besser es Dir gelingt diesen Zustand bzw. die Ausgangssituation zu erfassen und auch entsprechend mit soliden Recherchen zu untermauern um so zuverlässiger wird der Gesamtplan der Unternehmung. Verlasse dich also nicht auf grobe Schätzungen sondern analysiere möglichst genau und umfassend.

Wie erkennt man überhaupt Probleme?

Sehe den Gorilla!

(leicht geänderter Auszug aus den Buch The Art of Start – Kapitel „Die Kunst des Regenmachens“ von Guy Kawasaky)

„Daniel J. Simons von der Universität von Illinois und Christopher E.Chabris von der Harvard-Universität haben ein Experiment durchgeführt, in dem sie Studenten baten, zwei Teams zu beobachten, deren Spieler Basketbälle warfen. Die Studenten sollten zählen, wie oft ein Team den Ball zu den eigenen Teammitgliedern warf. Im Video betrat nach 35 Sekunden ein als Gorilla verkleideter Schauspieler den Raum, trommelte sich auf die Brust, und blieb für weitere neun Sekunden im Raum.“

50 % der Studenten haben den Gorilla nicht bemerkt!

Hier das Video zur Demonstration der selektiven Wahrnehmung: http://youtu.be/IGQmdoK_ZfY

„Du musst sozusagen die »Gorilla-Märkte im Nebel« sehen!“
Guy Kawasaky

Die Risiken an dieser Stelle:

  • Die Problembetrachtung ist zu kurzsichtig oder zu oberflächlich.
  • Neue Verfahren oder Technologien werden nicht beachtet.
  • Nicht genügend Informiert über bereits bestehende Lösungen im Anbietermarkt (andere haben den Gorilla schon gesehen und Lösungen gefunden die bereits genutzt werden).
  • Falsche Prognosen (es gibt zwar einen natürlichen Bedarf aber den Markt gibt es noch nicht).
  • Falsch eingeschätzte Marktgrößen
  • Übersehen von einschränkenden Gesetzgebungen (Gesetze verhindern eine Problemlösung).
  • Zu ungenaue Schätzungen
  • Zu mangelhafte Informationen
  • Zu oberflächliche Analysen
  • Und natürlich: die Ausgangssituation erst garnicht auf dem Schirm zu haben (Den Gorilla übersehen 50%, wie wir ja oben bereits erfahren haben).

Ein Leben, ohne zu wissen, wie man Feuer macht, oder die Erfindung des Rades ist heute fast nicht mehr vorstellbar.

Hier nocheinmal ein paar „worst case Szenarien“:

  • Man hat Ideen für Probleme hat die schon längst besser gelöst sind.
  • Jahrelang wird sich mit misslichen Lagen abgefunden, weil man diese einfach nicht erkennt oder sich dessen nicht genügend annimmt.
  • Das man sich wegen nicht zutreffenden Prämissen vergallopiert („vertan, vertan“ sprach der Igel und kletterte frustiert von der Schuhbürste).

Wenn Du das „untrügliche“ Gefühl hast, dass die Ausgangssituation „verständlich“ umrissen ist, dann ist es an der Zeit deine Idee für die Lösung zu beschreiben.

Du kannst natürlich auch die Idee zuerst beschreiben und im Konzeptool immer wieder deine Texte  überarbeiten bzw. verfeinern. Du musst dich auch nicht sklavisch an die Reihenfolge halten um zum Ziel zu kommen. Das Konzepttool ist extra „loose“ angeordnet. Es hat aber auch lineare Faktoren (Dokumentansicht). Somit wird das Konzepttool der Form eines Kopfes (rund) gerecht um später, wenn alles nötige zusammengetragen ist, oder auch zwischendurch, einen Strich (Donkumentansicht) darunter zu machen um es Dein Werk linear zu be-trachten.